• Die Fluggesellschaft Swiss macht ernst mit Sparmassnahmen: Ab Juli gleicht sie den Lohn ihrer Angestellten in Kurzarbeit nicht mehr wie bis anhin auf das gewohnte Lohnniveau aus. (Archivbild)
    Die Fluggesellschaft Swiss macht ernst mit Sparmassnahmen: Ab Juli gleicht sie den Lohn ihrer Angestellten in Kurzarbeit nicht mehr wie bis anhin auf das gewohnte Lohnniveau aus. (Archivbild)  (KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

Kein Ausgleich der Kurzarbeits-Lohneinbussen

Die Fluggesellschaft Swiss macht ernst mit Sparmassnahmen: Ab Juli gleicht sie den Lohn ihrer Angestellten in Kurzarbeit nicht mehr wie bis anhin auf das gewohnte Lohnniveau aus.
Zürich. 

Dies sagte eine Swiss-Sprecherin am Dienstag zu einer entsprechenden Meldung der "Handelszeitung". Die Verhandlungen mit den Kabinen- und Cockpitgewerkschaften sind jedoch noch im Gange.

Obwohl ein Grossteil der Swiss-Angestellten wegen der Coronakrise in Kurzarbeit sind, haben diese bisher noch ihren vollen Lohn verdient. Die Swiss hat die Lohneinbussen ausgeglichen, die durch die Kurzarbeit entstehen.

Doch damit ist bald Schluss. Ab Juli sollen die Angestellten in Kurzarbeit nur noch die normale Kurzarbeitsentschädigung von 80 Prozent des Lohns erhalten, wie die Zeitung schrieb. Ausgenommen seien Löhne von unter 4'000 Franken für ein volles Pensum.

Laut dem Bericht sind die Verhandlungen mit dem Pilotenverband demnächst abgeschlossen. Die Piloten und das Kabinenpersonal müssten allerdings erst noch darüber abstimmen, hiess es weiter.

Die Swiss hatte bereits Anfang Monat angekündigt, dass sie ihre Kosten angesichts der Coronakrise um ungefähr 20 Prozent senken will. Nachdem der Bundesrat ein Hilfspaket in Form von verbürgten Krediten für die Swiss und ihre Schwester Edelweiss im Umfang von 1,275 Milliarden Franken zur Verfügung stellte, teilte Firmenchef Thomas Klühr mit, man wolle alles tun, um Entlassungen zu vermeiden. (sda/awp)

19. Mai 2020 / 17:31
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1 KOMMENTAR
Pandemie
Wenn Schweden mit zehn Millionen Einwohnern inzwischen ezwa 3.700 Tote zu verzeichnen hat, dann muss man kein Mathegenie sein um zu sehen, dass der schwedische Sonderweg über Leichen geht. Das alles war aber schon lange absehbar. Und eine Herdenimmunität ist in Schweden genauso wenig vorhanden wie anderswo. Schweden ist den englischen Weg gegangen, der auch gescheitert ist und beide Länder zahlen einen hohen Preis dafür. Sollte es bedingt durch die Rückreisewelle aus den Ferienländern auch in Schweden zu einer zweiten Corona-Welle kommen, steht den Schweden das bevor was andere Länder schon kennen. Für die Schweden wird dann ein Lockdown eine recht schmerzliche Erfahrung werden. Für alle anderen Länder sollte das eine Warnung sein.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 20.05.2020 Antworten Melden

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