• Geberit-Chef Christian Buhl kann für 2018 ein neues Rekordergebnis verkünden. (Archiv)
    Geberit-Chef Christian Buhl kann für 2018 ein neues Rekordergebnis verkünden. (Archiv)  (KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Geberit mit Rekordergebnis

Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im Geschäftsjahr 2018 ein Rekordergebnis erzielt. Davon sollen die Aktionäre profitieren: Die Dividende wird zum achten Mal in Folge erhöht.
Jona. 

Der operative Gewinn (EBITDA) legte um 5,7 Prozent auf 868 Millionen Franken zu. Das ist ein neuer Rekord, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Sonderkosten im Zusammenhang mit der Integration des finnischen Unternehmens Sanitec sind hier keine mehr angefallen.

Positiv ausgewirkt haben sich der höhere Umsatz, Preiserhöhungen, die Effekte aus zwei Werkschliessungen in Frankreich im Jahr 2017 sowie weitere Effizienzsteigerungen. Belastend waren dagegen die steigenden Rohmaterialpreise und höhere Personalkosten.

Der Reingewinn erhöhte sich um gut 13 Prozent auf 597 Millionen Franken. Hier sind allerdings noch einmal Kosten im Zusammenhang mit Sanitec von 29 Millionen enthalten. Die Dividende soll um 40 Rappen auf 10,80 Franken je Aktie erhöht werden. Das wäre seit 2011 die achte Dividendenerhöhung in Folge.

Damit hat Geberit am oberen Ende der Erwartungen der Analysten abgeschnitten.

Umsatz erstmals über 3 Milliarden Franken

Bereits im Januar wurde der Umsatz bekanntgegeben: Er nahm um 5,9 Prozent auf 3,08 Milliarden Franken zu und übertraf damit erstmals die 3 Milliarden-Marke. Dabei hat sich das Wachstum zum Jahresschluss wieder etwas beschleunigt.

Die europäischen Märkte legten im Gesamtjahr währungsbereinigt um 2,8 Prozent zu. Dabei verzeichnete der wichtigste Markt Deutschland ein Plus von 3,1 Prozent, während sich im Heimmarkt Schweiz eine Zunahme um 1,5 Prozent ergab.

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019 zeigt sich Geberit zurückhaltend. Es sei mit einem herausfordernden Geschäftsfeld zu rechnen, heisst es. Generell habe sich die Volatilität erhöhte und die Baumärkte hätten in einzelnen Ländern nachgelassen. Entsprechend sei in den verschiedenen Märkten mit einer unterschiedlichen Entwicklung zu rechnen. (sda/awp)

12. Mär 2019 / 09:12
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