• So könnte die Zukunft der Taxibranche aussehen.
    So könnte die Zukunft der Taxibranche aussehen.

LGT investiert in Zukunft der Taxibranche

Geht es nach einem Münchner Start-up, werden bald Flugtaxis den städtischen Himmel erobert haben – auch dank Unterstützung der LGT.

«Uber» war gestern, in München wird heute schon an komplett neuen Geschäftsideen für die Zukunft der Taxibranche gefeilt: Das Start-up «Lilium» hat es sich zum Ziel gesetzt, ein Kleinflugzeug als schnelle, umweltverträgliche und preislich vergleichbare Alternative zu Auto, Bus und Zug zu konstruieren. 
Unterstützung erfährt das Jungunternehmen von der LGT, die als weltweit grösste Private-Banking- und Asset-Management-Gruppe im Besitz einer Unternehmerfamilie in Innovationen für die Zukunft investiert. «Lilium ist Teil unseres Impact-Investing-Portfolios. Dabei wird in Unternehmen investiert, die nicht nur Gewinne erzielen, sondern auch messbar zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen», sagt die LGT-Kommunikationsbeauftrage Karin Brigl auf Anfrage. Oft handle es sich dabei um Start-ups, die für soziale und ökologische Probleme innovative technologische Lösungen und Geschäftsideen entwickeln. Lilium wolle mit den Flugtaxis die Mobilität der Zukunft auf ein neues Level heben. Und das unterstütze die LGT mit ihrem Investment. 

In 60 Minuten bis zu 300 Kilometer zurücklegen
Konkret soll das Lilium-Flugtaxi mit fünf Plätzen bis 2025 fertiggestellt und damit einsatzbereit sein. 75 internationale Ingenieure und Designer wurden damit beauftragt, den Jet zu entwickeln. Das Besondere an dem modernen Flugtaxi besteht unter anderem darin, dass es rein elektrisch betrieben wird und damit keine Schadstoffe durch Emissionen verbunden sein werden. Es kann vertikal starten und landen, benötigt somit kaum Bodenfläche. Der Jet ist aus Carbonfasern hergestellt und ein Leichtgewicht unter den Flugzeugen. Er wird von 36 elektrischen Triebwerken, die an zwölf beweglichen Klappen unter den Flügeln angebracht sind, bewegt.

Das Fluggerät soll nach Herstellerangaben in  der Lage sein, in nur 60 Minuten bis zu 300 Kilometer zurückzulegen, wodurch selbst Städte miteinander verbunden werden können. «Wir möchten klarstellen: Reisen mit Lilium ist nicht nur für die wenigen Reichen. Wir alle verdienen einen besseren Weg, um von A nach B zu reisen, und damit Stau zu vermeiden», hält das Unternehmen fest. Es soll also für jeden erschwinglich sein, aber eben nur zur Miete. Via App soll der Fahrgast sein Taxi zum nächsten Landeplatz, beispielsweise einem Hochhausdach, bestellen können. Von dort bringt ihn das Flugtaxi nach Hause, zum Meeting oder Flughafen. 

Flugpreis unterbietet konventionelle Taxibranche
Der Preis für eine 5-minütige Flugdauer, also etwa 19 Kilometer Distanz, soll anfangs 35 Franken betragen, langfristig aber auf 6 Franken reduziert werden. Damit hätte das Flugtaxi nicht nur den Vorteil, Stau umgehen zu können und keine Schadstoffe abzugeben, sondern auch noch kostengünstiger als das konventionelle Taxi zu sein. (rpm)

16. Jan 2020 / 21:31
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