• Sigi Langenbahn
    Sigi Langenbahn, LANV-Geschäfts­führer.  (Daniel Schwendener)

LANV fordert bis zu zwei Prozent mehr Lohn

Nach Ansicht des Liechtensteinischen ArbeitnehmerInnenverbands haben viele Arbeitnehmende in den vergangenen Jahren kaum vom Gedeihen der Liechtensteiner Wirtschaft profitiert. Dem soll mit Lohnerhöhungen von bis zu zwei Prozent Rechnung getragen werden.
Triesen. 

Wie der LANV in einer Presseaussendung schreibt, seien die Konsumentenpreise seit Anfang 2017 um über zwei Prozent gestiegen. In den jüngsten zwei Lohnrunden hätte allerdings nur in wenigen Branchen mehr als eine einprozentige Lohnerhöhung durchgesetzt werden können. "Zwei Jahre in Folge mit Reallohnverlusten trotz boomender Wirtschaft haben viele Arbeitnehmende getroffen, weshalb dringender Nachholbedarf besteht."

Im Fokus des Liechtensteinischen ArbeitnehmerInnenverbands stehen zudem auch die gegenwärtigen Mindestlöhne. Insbesondere in Branchen ohne Gesamtarbeitsvertrag werde immer wieder massives Lohndumping betrieben, kritisiert die Gewerkschaft. Es sei daher an der Zeit, die Amtsstellen, die für die Einhaltung berufs- und branchenüblicher Löhne zuständig seien, "endlich in die Plicht" zu nehmen. "Unser erklärter Ziel ist: kein Lohn unter CHF 3500."

Positiv bewertet der LANV dagegen die Entwicklung bei der Erhöhung des Ferienanspruchs für ältere Arbeitnehmende. Die Bemühungen der vergangenen Jahre tragen demnach vermehrt Früchte. "In einigen Branchen wurde das Ziel, 25 Ferientage ab dem 50. Lebensjahr schon erreicht." (bo)

23. Sep 2019 / 16:51
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