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    Michael Herrmann (3.v.l.) übergibt den Sonderpreis «Nachwuchsförderung 2018» an das Team der Berufsbildung von Ivoclar Vivadent.

Ivoclar wird für Nachwuchsförderung ausgezeichnet

Der Schweizer Sonderpreis «Nachwuchsförderung 2018» geht dieses Jahr nach Liechtenstein. Ivoclar Vivadent wurde für sein herausragendes Engagement in der Berufsbildung ausgezeichnet. Die Übergabe des Preises erfolgte durch Michael Herrmann, CEO von «Great Place to Work Schweiz».

Besonders gross sei die Freude über diese Ehrung beim Berufsbildungsteam um Aleksandar Tot, Raffaela Jäger und Stephano Kaiser. Sie dürfen stolz sein auf ihr Ausbildungskonzept, welches die Jugendlichen nicht nur fachlich, sondern in ihrer gesamten Persönlichkeitsentwicklung unterstützt, heisst es in einer Mitteilung dazu.

«Ivoclar Vivadent hat den Sonderpreis gewonnen, weil das Unternehmen eine vorbildliche Berufsausbildung anbietet und von über 90 Prozent der Lernenden als sehr guter Lehrbetrieb eingestuft wurde», sagt Michael Herrmann, CEO von «Great Place to Work Schweiz». «Ausserdem sehen wir mit Anerkennung, wie Ivoclar Vivadent die Rückmeldungen der Lernenden nutzt, um sich stetig weiterzuentwickeln.»

Auslandsaufenthalte und Nachhilfe

Ivoclar Vivadent bietet eine breite Palette von Lehrberufen für junge Frauen und Männer an: Anlagenführer, Automatiker, Informatiker, Kaufleute und Laboranten. Rund 30 Fachpersonen in den Abteilungen unterstützen die Lernenden. Zur aktiven Förderung gehören unter anderem Nachhilfeunterricht, Auslandsaufenthalte und der Austausch mit anderen Betrieben. Nach dem Lehrabschluss bietet Ivoclar Vivadent attraktive Einstiegsangebote im Unternehmen und für die besten Absolventen sogar ein Stipendium für ein anschliessendes Studium. Einzigartig in der Region ist auch das Berufsbildner-Programm «NEXT» (New Education for Excellent Trainers), das die Potenziale der Berufsbildner auf den Gebieten Führung, Persönlichkeitsentwicklung, Lernpsychologie und Rhetorik auslotet und spezifische Weiterbildungsziele setzt.

Kooperation mit Schulen

Aber schon vor dem eigentlichen Beginn der Ausbildung setzt sich Ivoclar Vivadent dafür ein, die Freude der Jugendlichen für eine Lehre im Unternehmen zu wecken: So arbeitet die Berufsbildung eng mit Schulen zusammen und unterstützt Lehrpersonen bei der Gestaltung des Chemieunterrichts. Am Nationalen Zukunftstag lädt Ivoclar Vivadent Schülerinnen und Schüler zu Führungen im Betrieb ein: Dort können sie in Polymerisationsversuchen Gummibälle herstellen und andere praktische Experimente durchführen. An Techniktagen bietet Ivoclar Vivadent Praktika und Workshops an und veranstaltet Infoabende für Eltern und Jugendliche. «Wir wollen einen Mehrwert schaffen für Jugendliche, Eltern und Lehrer, um sie beim Berufswahlprozess zu unterstützen», sagt Aleksandar Tot, der Leiter der Berufsbildung.

90 Prozent der Lernenden bleiben dem Unternehmen langfristig erhalten. Derzeit sind zehn Prozent der zirka 965 Mitarbeitenden am Firmenhauptsitz in Schaan ehemalige Lernende. (pd/red)

 

 

13. Dez 2018 / 13:31
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