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    Aufgrund der Verletzungen musste die Kuh schliesslich eingeschläfert werden.  (jotily)

Tierquälerei-Fall kommt vor Obergericht

Der Liechtenteinischen Staatsanwaltschaft ist im Tierquälerei-Gerichtsfall das erstinstanzliche Urteil zu niedrig. Wie Robert Wallner, Leitender Staatsanwalt, gegenüber Radio L bestätigte, hat die Staatsanwalt Berufung eingelegt. Als Konsequenz wird der Fall erneut in zweiter Instanz vor dem Obergericht verhandelt.

Am Montag musste sich ein 21-jähriger Mann vor dem Landgericht Vaduz wegen Tierquälerei verantworten. Ihm wurde vorgeworfen, eine Kuh mit einer Mistgabel derart malträtiert zu haben, dass sie aufgrund der Verletzungen wenige Tage später eingeschläfert werden musste. Vor dem Gericht machte der Beschuldigte kaum Angaben. Er behauptete lediglich, dass er unschuldig sei. Die Kuh habe ausgeschlagen und dabei habe die Mistgabel «ihren Rücken berührt». Gemäss den Verletzungen auf dem Rücken des Tieres muss jedoch massive Gewalt angewendet worden sein. Die Richterin verhängte schliesslich eine bedingte Geldstrafe in der Höhe von 1200 Franken. Dies sorgte bereits in der Bevölkerung für Unverständnis, auf sozialen Plattformen herrschte Einigkeit, dass die Strafe zu niedrig sei. Der gesetzliche Strafrahmen sieht bei Tierquälerei eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren vor. Es wird sich zeigen, wie nun das Obergericht diesen Fall beurteilt. (bfs)

20. Aug 2019 / 17:50
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