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    Der 21-jährige Beschuldigte muss sich erneut vor dem Obergericht verantworten.  (jotily)

Kuh in Ruggell misshandelt: Verurteilt

Ein 21-Jähriger ist zu einer bedingten Geldstrafe in der Höhe von 1200 Franken verurteilt worden. Ihm wird vorgeworfen, eine Kuh mit einer Mistgabel derart misshandelt zu haben, dass sie wenige Tage später schliesslich eingeschläfert werden musste.

Es war im Dezember vergangenen Jahres, als der 21-jährige Betriebshelfer das Tier misshandelt haben soll. Zum einen soll er die Kuh rund 20 Minuten lang mit einem Viehtreiber geplagt haben, zum anderen hat er sie gemäss Strafantrag fünf Tage später mit einer Mistgabel misshandelt. Er soll so lange auf den Rücken des Tieres eingestochen haben, dass die Kuh stark blutete. Wenige Tage später eiterten die Wunden und die Kuh konnte nicht mehr aufstehen. Schweren Herzens entschied sich der Bauer, der zum Zeitpunkt der beiden Vorfälle in den Ferien weilte, das Tier einzuschläfern.

Der Beschuldigte machte kaum Angaben zu den Vorwürfen. Er behauptete, dass das alles nicht wahr sei. Die Zeugenaussagen aber waren eindeutig und die Richterin schenkte den Zeugen schliesslich Glauben. Sie verurteilte den 21-Jährigen zu einer Geldstrafe in der Höhe von 1200 Franken. Lässt er sich drei Jahre lang jedoch nichts zu Schulden kommen, muss er die Strafe nicht bezahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (bfs)

19. Aug 2019 / 11:39
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