• Der Triebswerksbauer Rolls Royce hat den Einbruch des Luftverkehrs wegen der Coronakrise stark zu spüren bekommen. (Archivbild)
    Der Triebswerksbauer Rolls Royce hat den Einbruch des Luftverkehrs wegen der Coronakrise stark zu spüren bekommen. (Archivbild)  (KEYSTONE/EPA/MARTIN SCHUTT)

Rolls-Royce streicht mindestens 9000 Stellen

Der britische Triebwerksbauer Rolls-Royce plant die Streichung von mindestens 9000 Stellen wegen des Einbruchs des Luftverkehrs während der Corona-Pandemie.
London. 

"Diese Krise haben nicht wir verursacht. Aber wir müssen uns der Krise stellen", sagte Konzernchef Warren East am Mittwoch in London. In solchen beispiellosen Zeiten müssten schwere Entscheidungen getroffen werden.

Der Konzern hat weltweit etwa 52 000 Mitarbeiter. Er baut vor allem Antriebe für Grossraumflugzeuge, die auf Langstreckenverbindungen von Kontinent zu Kontinent zum Einsatz kommen.

Viele Airline-Manager und die grossen Flugzeughersteller Boeing und Airbus erwarten, dass sich das Geschäft mit Fernflügen als letztes von der Krise erholt. Auch sie haben ihre Produktionspläne infolge der Pandemie gekappt - und zwar besonders stark bei den Grossraumjets, deren Antriebe oft von Rolls-Royce stammen. Eine Erholung des Passagierverkehrs dürfte mit Kurz- und Mittelstreckenflügen starten und sich über mehrere Jahre hinziehen, schätzen Experten. (sda/awp/dpa)

20. Mai 2020 / 09:30
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