• Swarovski ist seit mehr als 30 Jahren ein wichtiger Arbeitgeber in der Gemeinde und im Land.  (pd)

Drehkreuz für das Konsumgütergeschäft

Seit über 30 Jahren betreibt Swarovski den Standort in Triesen. In den vergangenen Jahren mussten einige personelle Veränderungen durchgeführt werden, der Standort ist aber weiterhin Drehkreuz für Swarovskis weltweites Konsumgütergeschäft.
Relevanz. 

Swarovski gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Luxusmarken weltweit. Die Gruppe erwirtschaftet insgesamt 3,5 Milliarden Euro Umsatz jährlich und beschäftigt weltweit 32 000 Mitarbeiter. Die grösste Unternehmenssparte ist Swarovski Crystal Business. Daneben gehören noch Tyrolit – Herstellung von Schleifmittel und Bohr- sowie Sägesysteme – und Swarovski Optik zum Geschäftsfeld des Unternehmens. Der Standort in Triesen gehört dabei zum Bereich Crystal Business und beschäftigt heute etwa 500 Mitarbeiter. 

Bedeutung des Standorts Triesen
Seit 1895 entwirft, produziert und vertreibt Swarovski hochwertiges Kristall, Edelsteine, synthetische Diamanten und Zirkonia sowie Schmuck, Accessoires und Beleuchtungslösungen. In den 1980er-Jahren hat das Unternehmen nach einem Standort in Liechtenstein gesucht und diesen 1985 in Triesen gefunden. Dazu übernahm Swarovski eine ehemalige Wurstdarmfabrik mitsamt den 100 Mitarbeitern. Am neuen Standort wurden diverse Funktionen angesiedelt, eine Produktion für Kristallfiguren aufgebaut und in den folgenden Jahren die Logistik und das Lager weiter ausgebaut. Heute steht in Triesen das grösste Konsumgüter-Lager des Unternehmens, und der Standort konnte in den letzten Jahren an Bedeutung gewinnen. «Wir konnten unsere strategische Verantwortung innerhalb des Konzerns immer weiter steigern. Heute ist am Standort Triesen die Verantwortung für das globale Supply-Chain-Management des Swarovski-Konsumgütergeschäftes angesiedelt», erklärt das Unternehmen. Das bedeutet, von Triesen aus werden alle Prozesse der weltweiten Lieferkette inklusive der Produktionsstätten gestaltet und gesteuert, von der Planung bis zur Lieferung an den Kunden, in 140 Ländern, mit allen Fragen in puncto Zölle und Retouren. Diese Verantwortung stärkt den Standort natürlich und misst ihm eine global zentrale Rolle zu. 

Veränderungen innerhalb des Unternehmens
Obgleich Swarovski weltweit eine erfolgreiche und starke Marke darstellt, sind auch im Unternehmen globale Tendenzen deutlich spürbar. «Die Zeiten ändern sich, alles wird schneller. Das verlangt von jedem Menschen und auch Unternehmen, sich anzupassen und gegebenenfalls zu verändern», so das Unternehmen. In den 30 Jahren gab es unterschiedliche Entwicklungen. In einigen Bereichen mussten Anpassungen vorgenommen, einige andere konnten ausgebaut werden. Beispielsweise war die Figurinen-Produktion einem immer härteren Kostendruck ausgesetzt und war schliesslich 2015 finanziell nicht länger tragbar. Seit 2016 laufen bei Swarovski weltweite Programme zur Optimierung von Strukturen und Prozessen, die auch am Standort Triesen wirksam wurden und wie berichtet zu Anpassungen am Standort führten. «In Zeiten von Digitalisierung, Online-Business und starkem globalem Wettbewerb müssen wir uns als Unternehmen bestmöglich aufstellen und ständig weiter entwickeln, um unseren Kunden auf allen Einkaufskanälen ein optimales Kauferlebnis bieten zu können», erklärt Managing Director Joachim Schück. Dies sei wichtig, um die Position als Marktführer weiter ausbauen zu können. 
Zu diesem Zweck werden am Standort Triesen 20 Millionen Euro investiert in ein weltweites Planungsprojekt sowie in die Modernisierung des Zentrallagers. Das bestehende Lagerverwaltungssystem wird durch ein moderneres ersetzt und Abläufe sowie Technik unseres Zentrallagers optimiert. Ein erster Schritt wurde bereits im Mai 2018 erfolgreich umgesetzt.

Eine enge Zusammenarbeit ist wichtig
Insgesamt geht es dem Konzern gut. Besonders im digitalen Bereich, bei Bestellungen im Internet, wird ausgebaut. So ist Swarovski auch neue Kooperationen, wie mit Amazon, eingegangen. Aber auch in Liechtenstein wird die Zusammenarbeit grossgeschrieben. Swarovski pflegt einen engen Kontakt zur Gemeinde. Ausserdem werden auch am Standort jedes Jahr neue Fachkräfte ausgebildet, aktuell sind es 13 Lernende in den Sparten KV, IT, Logistik und Automatisierungstechnik. Das zeigt auf, dass Swarovski den Standort in Triesen als wichtig erachtet. «Die Bestrebungen, die globale Struktur von Swarovski zu optimieren und die Notwendigkeit, sich den Marktentwicklungen anzupassen, kann immer wieder zu punktuellen Anpassungen führen. Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass die Zahl von rund 500 Mitarbeitenden konstant bleibt», erklärt Joachim Schück, Managing Director Swarovski, Triesen. (lat)

05. Jun 2018 / 08:00
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