• IKT Forum bei Swarovski in Triesen
    Das Jahr 2018 bringt einen weiteren Stellenabbau - gleichzeitig sollen 20 Millionen Euro am Standort investiert werden.  (Daniel Schwendener)

Wieder Stellenabbau bei Swarovski

Am Standort Triesen baut Swarovski bis Ende 2018 weitere 25 Stellen ab. Gleichzeitig bekennt sich das Unternehmen zum Standort und werde in den kommenden drei Jahren über 20 Millionen Euro investieren. Hintergrund für diese Massnahmen sind Projekte zur Optimierung der internen Prozesse und Strukturen, die zurzeit im Unternehmen laufen.
Triesen. 

Swarovski sei ein «ein Global Player» in der äusserst schnelllebigen Fashionbranche. Um künftig noch besser und schneller auf die Wünsche der Kunden und auf die Marktentwicklungen reagieren zu können, gebe sich das Unternehmen eine neue, schlankere Struktur, heisst es in einer Medienmitteilung. Weltweit werden dabei in vielen Bereichen Managementebenen reduziert und Redundanzen aufgehoben. Diese Transformation wurde 2016 gestartet und hat auch in Triesen immer Veränderungen, verbunden mit Stellenabbau, mit sich gebracht.

«Im Sinne der Transparenz und im Einklang mit unseren Unternehmenswerten haben wir unsere Mitarbeitenden gestern Nachmittag darüber informiert, welche nächsten Schritte zur Implementierung der zukünftigen Struktur hier am Standort im Jahr 2018 erfolgen werden. Wir werden damit das globale Netzwerk von Swarovski nutzen und gleichzeitig in das nachhaltige Bestehen des Standortes investieren», so Joachim Schück, Managing Director von Swarovski AG in Triesen.

Aus heutiger Sicht werden in diesem Zusammenhang am Standort Triesen bis Ende 2018 noch rund 25 Stellen betroffen sein. Für die Betroffenen habe das Unternehmen grosszügige und verantwortungsvolle Lösungen zugesichert, die über die üblichen gesetzlichen Standards hinausgehen, heisst es weiter in der Mitteilung. Darüber hinaus werde auch Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz sowie Coachings angeboten.

Triesen sei für die Firmenleitung im globalen Swarovski Unternehmen ein wichtiger, weltweit agierender Standort. Hier ist unter anderem die weltweite Verantwortung für die gesamte Lieferkette einschließlich der Produktionsstätten in Thailand, Vietnam und China gebündelt, ebenso die globale Planung und das Qualitätsmanagement des Konsumgüterbereiches. Am Standort arbeiten über 500 Mitarbeitende, weltweit stehen nahezu 10.000 Kollegen in Triesner Verantwortung. In den nächsten drei Jahren werden über 20 Millionen Euro in ein weltweites Planungsprojekt sowie in die Modernisierung des Triesner Logistics Service Center investiert.

Swarovski zählt mit weltweit rund 2.800 eigenen Geschäften in 170 Ländern zu den führenden Konsumgütermarken. (pd/red)

11. Jan 2018 / 08:07
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