• Die Löhne im Dienstleistungssektor stiegen überdurchschnittlich
    Der Dienstleistungssektor bleibt der grösste Arbeitgeber in Liechtenstein.  (Keystone)

Mehr Beschäftigte dank Grenzgänger

Die Zahl der in Liechtenstein Beschäftigten stieg 2016 um 698 Personen auf insgesamt 37 453. Der grösste Teil des Zuwachses ist auf Grenzgänger zurück zu führen. So pendelten 587 Personen mehr aus dem Ausland nach Liechtenstein zur Arbeit. Die Grenzgänger machen einen Anteil von 54 Prozent aus. Dies geht aus der heute veröffentlichten Statistik hervor.

Im Jahr 2016 erhöhte sich gemäss den Hauptergebnissen des Amtes für Statistik die Zahl der in Liechtenstein Beschäftigten von 36 755 auf 37 453, was einem Wachstum von 1.9 Prozent oder 698 Personen entsprach. Im Vorjahr konnte ein Beschäftigtenzuwachs von 0.2 Prozent registriert werden.

54 Prozent der Beschäftigten sind Zupendler

Per 31. Dezember 2016 waren in Liechtenstein insgesamt 20 239 Zupendler aus dem Ausland beschäftigt, was 54.0 Prozent der Beschäftigten entsprach. Die Zupendler erhöhten sich im Berichtsjahr um 587 Personen oder 3.0 Prozent. 54.3 Prozent der Zupendler wohnten in der Schweiz, 41.6 Prozent in Österreich, 3.1 Prozent in Deutschland und 1.1 Prozent in anderen Staaten.

61 Prozent im Dienstleistungssektor beschäftigt

Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich im Sektor 3 (Dienstleistungen) um 629 Personen und im Sektor 2 (Industrie) um 109 Personen. Im Sektor 1 (Landwirtschaft) verringerte sich die Zahl der Beschäftigten um 40 Personen. Der Sektor 3 (Dienstleistungen) verzeichnete einen Anteil von 61.4 Prozent, der Sektor 2 (Industrie) 37.9 Prozent und der Sektor 1 (Landwirtschaft) 0.7 Prozent.

2.0 Prozent mehr Arbeitsplätze

Am 31. Dezember 2016 standen den 37 453 Beschäftigten insgesamt 39 290 Voll- und Teilzeitarbeitsplätze zur Verfügung, was einen Zuwachs von 2.0 Prozent oder 772 Arbeitsplätzen ergab. Auf die Einwohner Liechtensteins entfielen 47.6 Prozent oder 18 721 aller Voll- und Teilzeitarbeitsplätze.

1.9 Prozent mehr Unternehmen

Die Anzahl der Unternehmen erhöhte sich im Jahr 2016 um 1.9 Prozent von 4 482 auf 4 567 Unternehmen. 88.1 Prozent der Unternehmen hatten weniger als 10 Beschäftigte, 9.6 Prozent zwischen 10 und 49 Beschäftigte und 2.3 Prozent 50 und mehr Beschäftigte. (Amt für Statistik)

12. Sep 2017 / 10:01
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